Wir sind Teil der SPRIND-Mission
Deutschland,
was geht?
Wir sind mit SPRIND dabei, Antragsverfahren von Behörden zu digitalisieren.
Warum immer wieder nachweisen, was der Staat längst weiß? Mit unserem Team „Verwaltung, die weiß, was sie weiß“ entwickeln wir eine Idee, die vorhandene Daten und verständliche Verfahren zusammenbringt.
Verwaltung, die weiß, was sie weiß
Die Teams bei SPRIND kennenlernen
„Deutschland, was geht?“ ist eine gemeinsame Mission der SPRIND und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
Weniger Nachweise.
Mehr Verwaltung, die hilft.
Ein Antrag beginnt heute oft mit dem Zusammensuchen von Informationen, die an anderer Stelle längst vorliegen. Bürgerinnen und Bürger reichen dieselben Nachweise erneut ein. Gleichzeitig werden die Regeln für einen Anspruch im Fachverfahren, im Online-Antrag und im Leistungsrechner jeweils neu umgesetzt.
Genau hier setzen wir an. Als Softwareteam aus Hamburg bringen wir Erfahrung mit Daten, Schnittstellen und öffentlicher Verwaltung mit. In der Mission wollen wir daraus einen Ablauf entwickeln, der vorhandenes Wissen nutzbar macht und nur noch nach dem fragt, was tatsächlich fehlt.
Unsere Idee: die EUDI-Wallet-Antrags-Factory
Wir wollen die Regeln eines Antragsverfahrens einmal als ausführbares Rechtsmodell beschreiben. Dieses Modell soll abbilden, welche Voraussetzungen für einen Anspruch gelten und welche Nachweise dafür gebraucht werden. So lässt sich dieselbe Anspruchslogik im gesamten Verfahren nutzen.
Die EUDI Wallet für digitale Identitäten und Nachweise und NOOTS, das nationale technische System für den Once-Only-Datenaustausch, sind dabei die vorgesehenen Bausteine. Unser Modell soll die erforderlichen Nachweise aus der Wallet und über NOOTS koordinieren. Ein möglicher Anwendungsfall ist der Kinderzuschlag.
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Regeln einmal modellieren
Voraussetzungen und benötigte Nachweise werden in einem gemeinsamen, ausführbaren Modell beschrieben.
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Vorhandene Nachweise nutzen
Das Verfahren soll passende Nachweise aus der EUDI Wallet und über NOOTS einbeziehen, soweit der Zugriff zulässig ist.
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Nur Fehlendes erfragen
Bürgerinnen und Bürger ergänzen die noch benötigten Angaben. Die fachlichen Regeln und Ergebnisse bleiben nachvollziehbar.
Vom Konzept
zum Prototyp
Aus 27.707 Hinweisen aus der Bevölkerung ist die Mission „Deutschland, was geht?“ entstanden. Jetzt entwickeln die ausgewählten Teams konkrete Lösungsansätze mit Unterstützung von SPRIND, BMDS und Fachleuten aus der Verwaltung.
Wir sind mit unserer Antrags-Factory in der Prototypenphase dabei. Dabei erproben wir, wie Rechtsmodell, digitale Nachweise und Antragsablauf zusammenspielen können. Unser Ziel: weniger wiederholte Eingaben, weniger doppelte Umsetzung und mehr Zeit für die eigentliche Bearbeitung.
